| RM - DEC - 88 - B | 24,90 Euro |
| RM - DEC - 88 - F | 31,90 Euro |
| RM - DEC - 88 - G | 34,90 Euro |
| RM - DEC - 88 - O - B | 35,90 Euro |
| RM - DEC - 88 - O - F | 45,90 Euro |
| RM - DEC - 88 - O - G | 48,90 Euro |
| |
| Märklin s 88 Decoder ( 16-fach ) | 71,08 Euro |
dann lohnt es sich schon über eine Verdrahtung in X - Ausführung nachzudenken.
Während die Rückmeldemodule von Littfinski Schraubanschlüsse haben, hat Märklin die alten Decoder, entsprechend der neuen europäischen Empfehlung, mit neuen Steckanschlüssen versehen. Die uns bekannten 2,6 mm Stecker können an diesen Decodern nicht mehr verwendet werden.
So kann man auch Preiserhöhungen für Rückmeldedecoder erklären !
Für die zu meldenden Gleisabschnitte habe ich immer an der gleichen Schiene, beidseitig die metallischen Schienenverbinder entfernt und durch Plastikverbinder von Fleischmann ersetzt.
An den so isolierten Schienenabschnitt wurde dann an einem metallischem Schienenverbinder der Draht zum Rückmelder angelötet.
Bei den kurzen, isolierten Schienenabschnitten ohne Schienenstöße habe ich die Kupferstücke aus den Märklin - Masseanschlüssen 7500 herausgebrochen und unter die isolierte Schiene geschoben. Auf diesen wurden dann die Ableitungen zu den Rückmeldemodulen angelötet. Die andere Schiene des K - Gleises wurde immer für die Einspeisung genutzt.
Die Rückmeldemodule haben keine Adresseneingabe und werden automatisch von der Modellbahnsoftware aufwärts zählend festgelegt. Das erste zum Interface angeschlossene Rückmeldemodul hat die Meldungen für den 1. bis zum 16. Gleisabschnitt. das 2., zum ersten Modul angeschlossene, meldet die Gleisabschnitte 17 bis 32 u.s.w.
Werden an einem Modul nicht alle Messkanäle angeschlossen, was ich empfehle, dann bleibt die Zählweise die Gleiche.
Auf meiner neuen Anlage sind die Meldemodule nicht komplett angeschlossen. Möchte man aus zwei Gleismeldeabschnitten drei machen, kann man durch die vorgesehene Reserve. die kurze Distance vom Gleis zum Modul, nutzen.
Es ist aber ohne weiteres möglich in einem Streckenverband z.B. zwischen dem 2. und 3. gemeldeten Abschnitt, einen zusätzlichen Meldeabschnitt einzubauen, der dann an den 109. Messkanal angeschlossen wird.
Dies muss nur richtig im Gleisplan für die gemeldeten Belegungen und für eventuelle Programmauslösungen, durch Belegungsmeldungen, berücksichtigt werden.
An dem Interface 6051 können maximal 31 Gleisrückmeldemodule hintereinander ( Reihen- bzw. Serienschaltung ) angeschlossen werden. Somit können 496 Gleisabschnitte für die Gleisbelegungsmeldungen erfasst werden.
Da die Rückmeldemodule hintereinander - seriell - zum Interface angeschlossen sind, werden alle Messkanäle der Rückmeldemodule auch seriell abgefragt.
D.h., je mehr Rückmeldemodule angeschlossen sind, umso größer ist der zeitliche Abfragezyklus ! Das Programm zeigt automatisch, die benötigte Zeit für einen Anfragezuyklus an.
Bei einer PC - Anlagensteuerung gibt es keine Abschaltung von Gleisabschnitten. Die Triebfahrzeuge zeigen auf jedem Gleisstück ihre Frontbeleuchtung, sofern sie eingeschaltet wurde. Das gilt auch für Gleisabschnitte an Signale. Weil der PC, aufgrund der Gleisrückmeldungen, weiß wo sich jeder Zug befindet, braucht die Modellbahnsoftware keine Hardware - Bremsstrecken oder abgeschaltete Signalgleise. Die Signale haben bei einer Modellbahnsoftware keine Hardware-funktion.
Unabhängig von einem zu schreibenden Automatikprogramm kann man z.B. für Blockstrecken, die Signale durch Gleisbelegungsmeldungen allein steuern. Eine Befehlsstruktur in der Software, macht so etwas möglich.
Sobald meine neue Anlage komplett angeschlossen ist, füge ich die Anzahl der Messkanäle mit der Abfragezeit für die Gleisrückmeldungen hier ein.
Die Fa. Abbink hat zu ihrer Modellbahnsoftware WinDigital X ( Märklin 60512 ) für das MM - Datenformat, ein neues Update auf dem Markt gebracht. Es soll bei gleichem Interface 6051, drei mal schneller in der Datenübertragung gegenüber früher sein. Ich werde dies testen.
Abschließend kann ich anführen, dass auf meiner alten und neuen Anlage Gleisrückmeldemodule ohne Optokoppler verwendet wurden. Bis jetzt hat es keine Probleme gegeben.
Die folgende Zeichnung zeigt die Schaltung einer mehrfachen Gleisrückmeldung mit einem Rückmeldemodul RM - DEC - 88 - B.

Ein Modellbahnfreund hat mich kürzlich wegen unterschiedlicher Bremszeiten und Geschwindigkeiten im Bahnhofsbereich angesprochen.
Da Nahverkehrszüge, wie S - Bahnen, schneller in den Bahnhofsbereich einfahren als ICE's oder sonstige Fernzüge, habe ich ihm eine Gleisabschnittsrückmeldung empfohlen, wie sie in der nachfolgenden Zeichnung zu sehen ist.
Wenn der Gleisabschnitt "C" dem PC eine Belegung meldet, weiß dieser, weil er ja den Zug steuert, was für ein Zug die Belegung auslöste. Der PC wird also nach Meldung in diesem Gleisabschnitt einer Fernzuglok den Befehl zum getaktetem Absteuern auf 15 % geben.
Der Fernzug bremst und fährt langsam in den Bahnhofsbereich ein.
Bei einer Belegung durch eine S - Bahn, wird nur eine Gleisbelegung ohne weiteren Befehl gemeldet.Erst wenn die S - Bahn im Im Gleisabschnitt "B" eine Belegung meldet, erhält ihr Decoder vom PC den Befehl "Slow down 20 (20 %)".
Sie fährt somit schneller in den Bahnhofsbereich. Im Gleisabschnitt "A" erhalten alle Züge nach dessen Belegung, den Befehl zum Absteuern auf "Null".
Selbst bei nur 14 Fahrstufen des MM - Datenformats, kann man bei richtiger Lokdecodereinstellung, mit der Software ein sanftes, stufenloses Bremsen und Beschleunigen der Triebfahrzeuge erreichen.
Mit den 3-Leiterschienen hat man gegenüber dem 2-Leitersystem einen großen Vorteil. Durch die leitenden Achsen aller Waggen und Loks, verhält sich ein geschobener Zug wie ein gezogener Zug.
Für die Steuerbefehle des PC's sind die Gleisbelegungsmeldungen wichtig und nicht, ob ein Wagen oder eine Lok diese Meldung ausgelöst hat !!!
Die Gleisabschnitte A und B melden rückwärtigen Zügen die Gleisbelegung und steuern, sofern man das vorgegeben hat, unabhängig von einem Automatik-programm, dass Einfahrtsignal auf "Hp2" und die Weiche für die Zufahrt in ein freies Bahnhofsgleis.
